Die Modellbezeichnungen vieler gängiger Hersteller setzten sich zusammen aus:
Baureihe (gibt Hinweise auf den Stil, das Holz und die Ausstattung)
Aufbaulänge, allerdings nur ungefähr; bei Fendt z.B. besteht der Unterschied
zwischen 535 und 540 in der Wagenbreite: 220 cm bzw. 230 cm (analog 495/496), beide Wagen
sind gleich lang.
Einer Buchstabenkombination, die oft die Aufteilung beschreibt. Die folgende Liste gibt
Anhaltspunkte (leider nicht mehr als Anhaltspunkte, da die verschiedenen Firmen unterschiedliche Bezeichnungen
verwenden).
T:
Toilettenraum, da diese Bezeichnung heute eigentlich überholt ist, da nahezu alle
heute gebauten Modelle über einen Toilettenraum verfügen, bezeichnet sie oft die
klassische Aufteilung mit zwei Sitzgruppen oder wird jedem Typ angefügt (je nach Hersteller)
K, TK:
Kinderzimmerwagen, d.h. mit Stockbett
L, TL, E, TE, TG:
Längsbetten, Einzelbetten
F, TF, D:
Festes oder französisches Bett, Doppelbett
HK, BK, SK:
Heckküche, Bugküche (früher häufiger als heute), Seitenküche (eigentlich
nur bei Reisemobilen)
M, S:
Mittelsitzgruppe, Seitensitzgruppe (eigentlich nur bei Reisemobilen)
R, U:
Rundsitzgruppe
Q:
Querbett
BF:
Seitlich stehendes französisches Bett (Fendt)
SE:
Staukasten-Etagenbett (Fendt)
I:
Integriert (bei Reisemobilen)
S:
Seitensitzgruppe, Bugsitzgruppe (Hobby)
B:
Bugsitzgruppe (Hobby)
Fe:
französisches Bett, externer Waschraum (Hobby)
Ff:
französisches Bett, freistehend (Hobby)
Die Modellbezeichnungen sind übrigens in der Regel nicht im Fahrzeugschein enthalten, aber
unbedingt notwendig, wenn es um die Wertermittlung eines Wohnwagen oder Reisemobils geht (oder
um die Bestellung von passendem Zubehör).